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Anregungen zur Bildbearbeitung

Digitale Bildbearbeitung

Der Schwerpunkt von Bildbearbeitung ist es, die Fehler zu beheben, die beim Fotografieren entstanden sind. Auch eine Optimierung oder künstlerische Verfeinerung eines ohnehin guten Ergebnisses sind möglich.

Aber:

Bedenken Sie aber bitte immer: Wenn Sie eine Winterlandschaft fotografieren wollen sollten Sie nicht im August auf die Pirsch gehen.


Was Sie im Vorfeld für ein gutes Bild tun können, sollten Sie tun.

Software

Die meisten Digitalkameras haben im Lieferumfang eine eigene Fotobearbeitungssoftware. Testen sie diese ruhig intensive. Über- und Unterbelichtung, Unschärfe, Kontrastschwäche, Bildrauschen und Rote-Augen-Effekt können hier bereits häufig recht zufriedenstellend bearbeitet werden.

Bearbeitungsprogramme

Eine der populärsten aber auch teuersten Bildbearbeitungsprogramme ist Photoshop. Hier bleiben keine Wünsche in Punkto Bearbeiten offen. Allerdings setzt die Software auch einige Einarbeitungszeit voraus.

Die Programme PhotoImpact und Paintshop Pro sind preisgünstiger, haben aber auch schon weitreichende Anwendungsmöglichkeiten.

Freeware Programmen wie etwa IrfanView oder auch die freie Software GIMP sind ebenfalls einen Blick wert. Insbesondere Gimp weißt einen großen Funktionsumfang auf.

Grundsätzliches:

Speichern Sie Ihre Originaldateien ab und bearbeiten Sie die Kopien.

Wählen Sie Grundsätzlich die beste Qualität, Tiff oder Raw Dateien sind optimal. Hilfreich ist es von Anfang an ein Verschlagwortung der Bilder anzustreben…den schnell wächst die Datenflut.

Bearbeitungsschritte sollten grundsätzlich auf 100- im Detail sogar auf 200 Prozent Bildansicht vorgenommen werden. Was auf dem Bildschirm bei 20 Prozent OK wirkt, kann sich sonst im Ausdruck als Disaster darstellen.

Bei Druckdaten – etwa für einen Ausstellungskatalog- sollte der Farbraum auf CMYK umgestellt sein und das Bild mit einer Auflösung von 300 dpi gespeichert werden.

Surftipp: 101 Photoshoptips in 5 Minuten Photoshopdisasters auch der Pro macht Fehler

Es gibt für alle Bildbearbeitungsprogramme Tutorials im Internet, Sachbücher und auch im Club sind viele Damen und Herren die sich auskennen: Informieren Sie sich, probieren Sie aus und haben Sie bitte keine Hemmung zu Fragen!

 

Hier wollen wir nur ein paar Grundbegriffe der Bildbearbeitung anschneiden:

Alle Programme der Bildbearbeitung weisen sogenannte Werkzeugleisten auf- die Bezeichnung der einzelnen Tools kann von Programm zu Programm variieren, ist aber sinngemäß gleich.

Ausschnitt und Ausrichten:

Das erste was man normalerweise bei der Bildbearbeitung macht, ist die Ausschnittswahl und das Ausrichten. Hierzu verwendet man üblicherweise ein sogenanntes `Freistellungswerkzeug`; mit Ihm kann man Bildausschnitte auswählen und auch anhand eines Drehmomentes ausrichten.

Vorsicht: Achten sie bei Beschnitten über 10-20% auf die Proportionen im Bild.

Staub und Kratzer entfernen


Kopierpinsel oder Stempel

Leider passiert es immer wieder, dass auf den Fotos Objektiv Flecken zu finden sind; (manchmal sogar Brezelspuren…:D ) diese gilt es als nächstes zu entfernen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten dies zu tun, zum Erfolg führt häufig der sogenannte Kopierpinsel oder Stempel. Zum retuschieren wählen Sie das Kopierstempelwerkzeug aus. Wichtig, wählen Sie einen möglichst kleinen Hauptdurchmesser um exakt arbeiten zu können und stellen Sie die Kantenschärfe auf 0 um ansprechende Ergebnisse zu erhalten. Suchen sie sich nun einen Referenzpunkt, also ein Punkt im Bild der nahe Ihres `Drecks`liegt aber keinen aufweist- auf den sich das Stempelwerkzeug bezieht. Kopieren/ziehen Sie diesen nun auf Ihren `Schadenspunkt.

Reparatur-Pinsel oder das Ausbessern-Werkzeug

Bei umfangreicherer Software sollte man auf den Reparatur-Pinsel oder das Ausbessern-Werkzeug zurückgreifen. Wie die Kopierwerkzeuge dient auch dieses Werkzeug zum Malen mit Pixeln, die in einem Bild oder Muster aufgenommen wurden. Beim Reparatur-Pinsel und dem Ausbesserwerkzeug werden jedoch auch Struktur, Beleuchtung, Transparenz und Schattierung der aufgenommenen Pixel an die zu reparierenden Pixel angepasst. Mit dem Ausbessern-Werkzeug können Sie darüber hinaus isolierte Bildbereiche kopieren.

Natürlich können Sie so auch Stromleitungen, Mäste ecp. Entfernen.

Vorsicht: Arbeiten sie in sehr kleinen Schritten sonst wird das Ergebnis unsauber.

Tipp: Masken anlegen

Beim Maskieren werden bestimmte Bereiche ausgewählt, um sie vor Bearbeitung zu schützen. Die Maske kann im Maskenmodus mit dem Pinsel erweitert oder mit dem Radiergummi reduziert werden. Fehler lassen sich im Maskenmodus leicht rückgängig machen

Farben und Kontraste


Tonwertkorrektur

Die Tonwertkorrektur dient dazu die Farben eines Bildes zu optimieren.

Mit dem Werkzeug können Sie Kontrast und die Tonwerte/Farben eines Bildes beeinflussen. Dazu ist die Tonwertkorrektur an das Histogramm gebunden.


Histogramme zeigen die Tonwertverteilung eines Bildes an. Es gibt im Histogramm 256 Tonwerte/Farben. Dem dunkelsten Tonwert wird der Wert 0 zugewiesen, dem hellsten der Wert 255. Das Dialogfensters Tonwertkorrektur zeigt das Histogramm an, daß die Menge an Pixeln je Helligkeitsstufe darstellt. Ganz links ist der Häufigkeitsbalken für die Schatten, die dunklen Töne, ganz rechts der für die hellen Töne, die Lichter. Dazwischen finden Sie weitere 254 Helligkeitswerte, die jeweils per senkrechtem Strich dargestellt werden. Diese Striche ergeben zusammen die Berg- und Tallandschaft des Histogramms.

Vorsicht: Bei zu starken Änderungen entstehen `Lücken im Histogramm`, sind diese zu groß kann es zu Helligkeitssprünge bekommen.

Gradationskurven

Um weiterführende Änderungen zu machen dient das Werkzeug Gradationskurven.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Kurve, die wir an unterschiedlichen Punkten beeinflussen können. Der Schwarz- Weißbereich und die mittleren Helligkeiten bleiben dabei unverändert. Sie intensivieren die hellen und dunklen Töne und erhöhen so den Kontrast des Bildes.

Vorsicht: sichern Sie zuerst die Bereiche der Kurve, die nicht verändert werden sollen, durch Verschiebepunkte.

 

Farbton / Sättigung-Werkzeug

Das Farbton / Sättigung-Werkzeug kann einzelne Farbtöne isoliert ändern, etwa Gelb in Blau umwandeln, sowie ihre Sättigung also ihre Intensität, Reinheit und Helligkeit ändern.

Farbton/Sättigung behandelt ein Bild mit den drei Parametern Farbton, Sättigung und Helligkeit

Farbton:
Die Position einer Farbe im Spektrum wird in Gradzahlen von –180° bis +180° angegeben ( entspricht dem Farbtonwinkel)

Sättigung:


Bestimmt den Coloranteil der Farbe. Erhöht man die Sättigung, verringert sich der Grauanteil der Farbe.

Helligkeit:

Die Helligkeitsscala bewegt sich zwischen weiß (+100) respektive schwarz (-100) und drückt das reflexions- bzw. Emmisionsvermögen einer Fläche aus.

Mit den Reglern des Werkzeuges können Sie alle Grenzen verschieben und damit den Einflussbereich sehr fein einstellen. Die Pipetten dienen zum »Aufnehmen« von Farben aus dem Bild, mit der »Plus«-Pipette kann der Wirkungsbereich erweitert, mit Minus verkleinert werden.

Vorsicht: Wesentlich differenzierter kann man Tonwert- und Farbkorrekturen durchführen, wenn man einzelne Bildbereiche bearbeitet. Hierzu sollten Sie Ebenenmasken erstellen.

Farbstiche

Eine mächtige Methode zum Entdecken von Farbstichen ist das Messen von Farbpixeln, die grundsätzlich neutral grau sein sollten. Neutrale Farben haben gleich Anteile von rot, grün und blau. Wenn Sie das nicht haben, deutet dies einen Farbstich an. Sie sollten eine Farbkorrektur durchführen.

Tipps zur Vermeidung von Farbstichen

Gute Lichtverhältnisse , Einsatz von Blitz und die Einstellung des Weißabgleiches an der Kamera helfen bei der Vermeidung von Farbstichen.

Weichzeichnen, Schärfen, Rauschen entfernen…


Filter

Ob Sie ein Bild nachschärfen, die Farben kräftigen, Bildrauschen entfernen oder das Bild mit dem Effekten versehen wollen, das Werkzeug Filter bietet hierzu je nach Programm zahlreiche Möglichkeiten.

Hier ist Ausprobieren gefragt .

Ein kleines kostenloses Tool:

Neatimage, welches das Rauschen gut entfernt, gibt es für die private Verwendung kostenlos als Freeware. Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie beim Hersteller .

Filter für die Kamera:

Es gibt tausende Filter, einen Polfilter sollte man sich gönnen, da er Lichtreflexe etwa bei Wasserspiegelungen oder Glasscheiben entfernen oder milderen kann und die Farbsättigung und den Kontrast insbesondere auch bei Landschaftsaufnahmen verstärkt.

und weil es so Populär ist:

Wie entsteht ein HDR-Bild?


Vereinfacht erklärt, wird der große Dynamikumfang von HDR-Bildern erreicht, indem man von einem Motiv mehrere Aufnahmen mit verschiedener Belichtungszeit macht, die  danach in einem Bild zusammensetzt werden. Photoshop unterstützt diese Technik seit der Version CS2. Auch kostenlose Tools, wie das FDRTools Basic sind vielleicht einen Blick wert. Behutsam angewendet, kann man mit der High Dynamic Range Technik (HDR) wirklich phantastische Bilder entstehen lassen. Diese wirken - durch ihren sehr großen Dynamikumfang - teilweise unwirklich, was aber gerade den Reiz dieser Fotos ausmacht.

Das Smashing Magazine hat nun eine Sammlung von 35 wirklich schönen HDR-Bildern zusammengestellt, die sich wirklich zeigen lassen kann.

Full Dynamic Range Tools-Fotografie in einer neuen Dimension
Andreas Schömann : http://www.fdrtools.com/front_d.php

 

 

 

Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit dies soll lediglich ein Denkanstoß sein. Für weitergehende Informationen verweise ich gerne auf zahllose Quellen deren Besuch ich empfehlen kann. Cop. Martina Hoffmann

Quellen und Wissenswertes:

 

Rubrik: Grundlagenwissen

Yvan Boeres

http://www.digitalkamera.de/Fototipp

Schluss mit 08/15-Fotos

http://focus-online.de

http://photoshop.aws.sitepoint.com/

http://www.lunacore.com/

Die Wirkung von Belichtungszeit, Blende und Brennweite

http://www.jcniemeyer.de

Tom Striewisch

http://www.striewisch-fotodesign.de/lehrgang/lehrg.htm

http://www.megapixelig.de/50226711/tipps_und_tricks.php

http://weblog.pixelgalerie.com/thema/tipps

http://www.megapixelig.de/50226711/ein_witziges_video_5_minuten_und_101_photoshoptipps.php

http://photoshopdisasters.blogspot.com/

http://blog.epicedits.com/2007/09/17/warning-these-9-photoshop-techniques-may-result-in-great-photos/ http://www.smashingmagazine.com/

www.movie-college.de/filmschule/filmgestaltung/bildkomposition.htm

Andreas Schömann

http://www.fdrtools.com/front_d.php

natürlich wikis de.wikipedia.org/wiki/Bildbearbeitung

http://www.foto-howto.de/content/view/76/26/

http://www.striewisch-fotodesign.de/2/index.htm

http://www.elmar-baumann.de/fotografie/ebv/grundlegend

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