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Anregungen zur Fotografie

Natürlich gibt es nicht DAS Regelwerk der Fotografie aber es gibt doch ein paar sehr nützliche Gesichtspunkte mit denen aus einer Abbildung ein schönes Foto werden kann….

Das Motiv und der Blickpunkt

Je nach persönlicher Aufgabenstellung suchen sie sich Ihr Motiv. Dabei gilt -wie bei so vielen Dingen im Leben: Einsatz lohnt sich ..zumeist. Wählen sie sorgsam, beobachten sie aufmerksam und bewegen Sie sich.

Der herrlicher Baum mag noch schöner aussehen, wenn Sie Ihn einmal von der anderen Seite betrachten und der süße Hund kommt vielleicht viel besser zur Wirkung, wenn Sie sich auf Augenhöhe mit Ihm bewegen.

Also ran an das Motive und immer die Perspektive beachten.

Also ran an das Motive und immer die Perspektive beachten.

 

P.S.: ein weitverbreitetes Phänomen sind auch die stürzende Linien- dieser Effekt tritt immer dann auf, wenn zu viel Motive auf zu wenig Bild soll und man die Kamera neigt, um alles `einzufangen`. Die Distanz zum Objekt verschieb sich dann von oben nach unten. Was in Ihrer Hand nur Millimeter sind, wird auf dem Foto zu gravierenden Perspektive Verschiebung.

Geradehalten hilft hier :D

 

Bildgestaltung

In der Natur findet man es sehr häufig und auch die alten Meister wie da Vinci und Vitruv beherzigten seine Wirkung oft: die Rede ist vom Goldene Schnitt. Hierbei handelt es sich um ein ideales Seitenverhältnis. Nehmen Sie sich Ihren Bildausschnitt und teilen Sie Ihn in neun gleich große Rechtecke auf. Wenn es gelingt, im Bild vorhandene horizontale und vertikale Linien mit den gedachten Linien annähernd zur Deckung zu bringen, wird der Eindruck für den Betrachter am angenehmsten sein.

Wenn Sie nun noch versuchen Ihren Baum, Hund oder Modell auf einen der Schnittpunkte zu platzieren bekommt Ihr Bild Spannung und fängt an zu leben.

Also einfach mal aufteilen und einen Schritt nach links oder rechts machen.

Licht & Schatten Warm & Kalt

Licht und Schatten sind die Pinsel der Fotografen. Der Charakter eines Bildes wird maßgeblich vom Lichteinfall bestimmt.
Im groben unterscheiden wir Direkte oder indirekte Beleuchtung. Bei frontalen Licht wirken die Motive meist etwas flach und leblos. Indirektes Licht verursacht häufig Schatten Wurf, den man zur Gestaltung einsetzen kann. Die Entfernung der Lichtquelle und die reflektierenden Flächen lassen das Licht weich oder hart wirken.

Verfolgen Sie aufmerksam den Wetterbericht, lernen Sie den Morgen zu lieben und experimentieren Sie mit externen Lichtquellen um Kontraste und Licht wirkungsvoll für sich auszunutzen.

Die Lichtfarbe – oder genauer die Farbtemperatur – beeinflusst in erster Linie die emotionale Wirkung ihrer Bilder. Blaue Farbtöne,  wie man sie etwa bei künstlichem Neonlicht erhält wirken zumeist kühl, gelbe oder rote Farbtöne, wie etwa bei einem abendlichen Sonnenuntergang, warm.

 

P.S.: ein einfacher Trick um bei großen Lichtunterschieden von Vorder- und Hintergrund dennoch sein Motive in Szene zu setzten heißt Aufhellblitz.

Belichtungszeit & Blendenöffnung

Sie können die Belichtung über zwei Einstellungen regeln, die Belichtungszeit und die Blendenöffnung.

 

Faktor Zeit:

Die Belichtungszeit wird normalerweise in Bruchteilen von Sekunden angegeben. Durch das Einstellen der Belichtungszeit im Verhältnis zur Blende wird die Belichtung des Sensors gesteuert. In den meisten Fällen werden Bruchteile von Sekunden angezeigt: 1/60, 1/125, 1/250, 1/500 etc.
Die Reihe der Belichtungszeiten ist so aufgebaut, dass von einer zur nächsten die Zeit, in der das Licht auf den Sensor einwirkt, verdoppelt respektive halbiert wird.

Achtung: eine 1/1000 Sekunde ist kürzer ist als eine 1/60.

P.S.: Wenn Sie die Belichtungszeit zu lang wählen, besteht die Gefahr, dass Sie das Bild verwackeln. Abhilfe : ein Stativ

 

Faktor Blende

Die Blende ist die zweite Möglichkeit, die Lichtmenge, die auf Ihr Motive fällt zu beeinflussen.

Kleine Öffnung, wenig Licht

Große Öffnung, viel Licht
Die Größe dieser Blendenöffnung wird als Zahlenwert angegeben.

Die Blende ist die Öffnung im Objektiv. Die Brennweite ist die länge Ihres Objektives. Der Durchmesser der Öffnung wird in ein Verhältnis zur Brennweite des Objektivs gesetzt. Je länger die Brennweite eines Objektives ist, desto weniger Licht fällt letztendlich auf Ihr Motive. Die Länge des Objektivs (Brennweite) und der Durchmesser der Öffnung bestimmen also die Lichtmenge die schlussendlich auf Ihr Motive fällt.

Die Blendenzahl beschreibt also das Verhältnis zwischen dem Durchmesser der wirksamen Blendenöffnung und der Brennweite.

Jede Vergrößerung der Öffnung der Blende (Achtung: das heißt praktisch Verkleinerung der Blendenzahl) um einen Wert lässt doppelt so viel Licht auf den Aufnahmesensor.

Eine kleine Blendenzahl beschreibt also eine große Öffnung und somit viel Licht auf dem Sensor.
Bei jeder Änderung der Blende um einen vollen Wert wird die Lichtmenge halbiert respektive verdoppelt. Jedes Schließen der Blende um einen vollen Wert (also z.B.: von 2 auf 2.8 oder von 11 auf 16) ergibt eine Halbierung der Lichtmenge. Umgekehrt ergibt ein Öffnen der Blende um einen Wert (z.B.: von 11 auf 8) eine Verdopplung der Belichtung.


Die Reihe der Blendenzahlen ist genormt. Sie geht an in der Regel von 2.0 bis 22.

 

Schärfentiefe

Drei Faktoren sind wesentlich für die Schärfentiefe: Blende, Brennweite und Aufnahmeentfernung

 

Vereinfacht kann man sagen: dass die Schärfentiefe sich zu 1/3 vor dem Schärfepunkt und 2/3 hinter dem Schärfepunkt erstreckt. Je näher das Motiv sich vor der Kamera befindet, desto geringer ist die Schärfentiefe.

Auch die Brennweite, beeinflusst die Schärfentiefe. Je mehr Sie an das Motiv heranzoomen, desto mehr schwindet auch der Schärfentiefebereich.

Wesentlich ist aber die gewählte Blende.

Kleine Blendenöffnung große Schärfentiefe

Große Blendenöffnung: gering Schärfentiefe.

 

Anwendungsbeispiele: Portrait, große Blende, scharfes Gesicht unscharfer Hintergrund

Landschaft, kleine Blende größtmögliche Schärfentiefe im Vorder- als auch Hintergrund.

 

Bei allem theoretischem bleibt eins: Probieren, probieren, probieren.

 

Es gibt zahlreiche gute Tutorials im Internet auf die auch ich bei der Zusammenstellung zurückgegriffen habe. Viele Mitglieder besitzen auch Fotobücher die man ausleihen kann und auch ein Blick auf die `alten Meister` hilft auf dem Weg zur Erkenntnis und dem besseren Bild.

Martina Hoffmann

 

 

Quellen und Wissenswertes:

Rubrik: Grundlagenwissen

Yvan Boeres

http://www.digitalkamera.de/Fototipp

Schluss mit 08/15-Fotos

http://focus-online.de

http://photoshop.aws.sitepoint.com/

http://www.lunacore.com/

Die Wirkung von Belichtungszeit, Blende und Brennweite

http://www.jcniemeyer.de

Tom Striewisch

http://www.striewisch-fotodesign.de/lehrgang/lehrg.htm

http://www.megapixelig.de/50226711/tipps_und_tricks.php

http://weblog.pixelgalerie.com/thema/tipps

http://www.megapixelig.de/50226711/ein_witziges_video_5_minuten_und_101_photoshoptipps.php

http://photoshopdisasters.blogspot.com/

http://blog.epicedits.com/2007/09/17/warning-these-9-photoshop-techniques-may-result-in-great-photos/ http://www.smashingmagazine.com/

www.movie-college.de/filmschule/filmgestaltung/bildkomposition.htm

Andreas Schömann

http://www.fdrtools.com/front_d.php

natürlich wikis de.wikipedia.org/wiki/Bildbearbeitung

http://www.foto-howto.de/content/view/76/26/

http://www.striewisch-fotodesign.de/2/index.htm

http://www.elmar-baumann.de/fotografie/ebv/gru


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